So funktioniert die Infrastruktur

Kontrollieren, ohne Kundendaten im Klartext zu sehen.

Tool 1 erfasst den freigegebenen Bedarf. Die neutrale Infrastruktur kontrolliert Berechtigungen und Nachweise. Tool 2 ermöglicht die Bearbeitung beim Fachunternehmen.

Das Prinzip

Ein bewährtes Modell.
Enormes Potenzial.

Makler, Verkäufer und Fachberater erkennen während ihrer Kundengespräche regelmäßig weitere Wünsche und Bedürfnisse. Ein Immobilienmakler erfährt beispielsweise, dass sein Kunde zusätzlich eine Finanzierung, eine Solaranlage oder eine Renovierung benötigt.

Er empfiehlt ein geeignetes Fachunternehmen und erhält bei erfolgreichem Geschäftsabschluss eine Vergütung. Dieses bewährte Prinzip nennt sich Tippgebermodell. Es bietet allen Beteiligten wirtschaftliche Vorteile.

Ein Berater zeigt einem Kunden auf dem Tablet ein passendes Angebot
Symbolbild · Beratung im Kundengespräch

Mehr Wert je Kundenkontakt.

Empfehlendes Unternehmen

Zusätzliche Einnahmen

Zusätzliche Einnahmen aus bestehenden Kundenbeziehungen – ohne die entsprechenden Fachleistungen selbst anbieten zu müssen. Das Kerngeschäft bleibt beim Unternehmen; die zusätzliche Fachberatung übernimmt der Spezialist.

Fachunternehmen

Exklusiver Lead

Ein exklusiver, persönlich empfohlener Lead mit konkretem Kaufinteresse. Fachunternehmen gewinnen neue Kunden und reduzieren ihren Aufwand für die Kundengewinnung.

Kunde

Freie Wahl. Fachberatung.

Der Kunde wählt, welche Unterstützung er braucht, und gibt die Kontaktaufnahme frei. Er erhält Zugang zu passenden Fachunternehmen und persönlicher Beratung.

Das Problem

Warum wird das nicht längst
systematisch genutzt?

Weil die wirtschaftlich entscheidenden Vorgänge nach der Kundenweitergabe häufig außerhalb der Kontrolle des ursprünglichen Unternehmens stattfinden. Sobald Unternehmen einen Kunden weitergeben, entstehen Risiken, die weit über eine einzelne Provision hinausgehen.

01

Wer schützt meine Kundenbeziehung und meinen Unternehmensruf?

Wird mein Kunde tatsächlich beraten? Ist die Beratung fachgerecht? Kann mein Geschäftspartner den Kunden abwerben, weitere Geschäfte ohne meine Beteiligung abschließen oder vereinbarte Kooperationsregeln umgehen?

02

Wer schützt die Daten und übernimmt die Verantwortung?

Liegen wirksame und nachweisbare Einwilligungen vor? Wer darf auf die Kundendaten zugreifen? Wie werden unberechtigte Weitergaben, Datenmissbrauch und Datenschutzverstöße verhindert?

03

Wer kontrolliert den tatsächlichen wirtschaftlichen Erfolg?

Wurde ein Vertrag abgeschlossen? Wie überprüfe ich das unabhängig? Wird die vereinbarte Vergütung korrekt abgerechnet? Was geschieht bei Widerruf oder Stornierung?

Hinzu kommen unterschiedliche gesetzliche Anforderungen zwischen Branchen und Ländern sowie erheblicher Verwaltungsaufwand. Einwilligungen, Datenübertragungen, Rückmeldungen, Nachweise und Abrechnungen kosten Zeit, Personal und Geld – selbst dann, wenn kein Geschäftsabschluss entsteht.

Das grundlegende Hindernis ist nicht die fehlende Bereitschaft zur Zusammenarbeit, sondern das Fehlen einer gemeinsamen, neutralen Kontroll- und Nachweisstruktur.

Die Lösung

Unsere Lösung:
MARKTOR.

MARKTOR ersetzt die alleinige Abhängigkeit vom gegenseitigen Vertrauen durch technisch kontrollierte Abläufe, verbindliche Prozessregeln und überprüfbare Nachweise.

Einfach erklärt

Der Kunde wählt.
Die Fachfirma berät.

Beispiel für den vorgesehenen Ablauf: Ein Immobilienkunde interessiert sich zusätzlich für Solar. Der Makler stellt die Verbindung her; die Solarfirma übernimmt die Beratung. MARKTOR begleitet die Übergabe und hält den Verlauf nachvollziehbar.

  1. KundeWählt Solarberatung und stimmt zu.
  2. MARKTORPrüft Freigaben und hält Nachweise fest.
  3. FachfirmaÜbernimmt Kontakt und Fachberatung.

Drei zentrale Bereiche

Tool 1ErfassenErfasst den Kundenbedarf, die erforderlichen Einwilligungen und Freigaben und bereitet die verschlüsselte Datenübergabe vor.
Neutraler GatekeeperKontrollierenKontrolliert Berechtigungen, Freigaben, Prozesszustände und Nachweise, ohne die personenbezogenen Klartextdaten verarbeiten zu müssen.
Tool 2BearbeitenÜbernimmt nach autorisierter Übergabe den Vorgang beim zuständigen Fachunternehmen. Dort bleiben Fachberatung, Vertragsabschluss und Leistungserbringung.

Der Ablauf in fünf Schritten

  1. Der Kunde entscheidet.Kunde

    Der Kunde wählt die gewünschte Beratung und gibt die Kontaktaufnahme durch die ausgewählte Fachfirma frei.

    Der Kundenwunsch ist der Ausgangspunkt.

  2. Die Übergabe bleibt geschützt.Tool 1 · Gatekeeper

    Die für die Anfrage benötigten Angaben werden verschlüsselt an die zuständige Fachfirma übergeben. Der Gatekeeper kontrolliert die Freigaben, ohne die Klartextdaten verarbeiten zu müssen.

    Kundenfreigabe und Datenschutz gehören zum Ablauf.

  3. Die Fachfirma übernimmt.Tool 2 · Fachunternehmen

    Der Spezialist kümmert sich um Beratung, Angebot und Leistung. Das einbringende Unternehmen verfolgt den freigegebenen Bearbeitungsstand.

    Jedes Unternehmen bleibt für seine Fachleistung verantwortlich.

  4. Das Ergebnis bleibt sichtbar.Getrennte Vertrauensbereiche

    Abschluss, Absage oder Storno bleiben im Vorgang nachvollziehbar. Der definierte wirtschaftliche Erfolg wird durch getrennte Vertrauensbereiche doppelt bestätigt – nicht allein durch die Angaben eines einzelnen Geschäftspartners.

    Ein Abschluss und eine tatsächliche Zahlung sind unterschiedliche Ereignisse.

  5. Der Erfolg bleibt zugeordnet.Herkunft & Vergütung

    Herkunft, Bearbeitungsstände, bestätigte Abschlüsse, Widerrufe, Stornierungen und wirtschaftliche Ansprüche werden dem jeweiligen Vorgang zugeordnet. Die Vergütung richtet sich nach der Vereinbarung.

    Herkunft und Ergebnis bleiben nachvollziehbar.

MARKTOR ist keine gewöhnliche Lead-Plattform. Wir entwickeln eine neutrale Infrastruktur, über die unabhängige Unternehmen sicher zusammenarbeiten, vereinbarte Regeln kontrollieren und wirtschaftliche Ergebnisse überprüfen können.

Die Innovation

Was MARKTOR
anders macht.

Technische Kontrolle schafft Vertrauen zwischen Unternehmen – durch Regeln und belegbare Schritte.

HeuteMit MARKTOR
Vertrauen

Die Zusammenarbeit hängt am gegenseitigen Vertrauen – überbrückt mit Verträgen, persönlichen Beziehungen und Handarbeit.

Technisch kontrollierte Abläufe, verbindliche Prozessregeln und überprüfbare Nachweise.

Daten

Kundendaten werden per E-Mail oder Excel weitergegeben – jede Kopie vergrößert das Risiko.

Zweckbindung und Einwilligung vor der Weitergabe. Die Daten werden verschlüsselt und nur an den vorgesehenen Empfänger übergeben.

Status

Oft meldet ausgerechnet der Partner den Status, der am Ergebnis verdient.

Die Software meldet den Status automatisch. Eine neutrale Kontrollstelle steuert Freigaben und Prozesszustände.

Erfolg

Wer einen Kunden weitergibt, weiß danach nicht sicher, ob beraten, abgeschlossen oder storniert wurde – und wem die Provision zusteht.

Ein Abschluss erhält eine zweite, unabhängige Bestätigung. Herkunft, Storno und Zuordnung bleiben nachvollziehbar.

Was im Zusammenspiel verlässlich bleibt

Datenkontrolle

DSGVO-konform aufgebaut: Zweckbindung und Freigabe vor der Weitergabe.

Beziehungshoheit

Die Herkunft bleibt nachvollziehbar; Umgehungsrisiken werden reduziert.

Fachverantwortung

Der Spezialist bleibt für Beratung, Angebot und Vertrag zuständig.

Erfolgsnachweis

Bestätigter Abschluss und Storno fließen in die Zuordnung ein.

Skalierbarkeit

Ein Kontrollkern
für verschiedene Branchen.

Die Fachprozesse unterscheiden sich. Die kritischen Kontrollpunkte wiederholen sich. Deshalb bleibt der MARKTOR-Kern branchenübergreifend nutzbar und auf weitere Länder übertragbar.

Geplante Erweiterung: kontrollierte Behördenvorgänge.

Gemeinsamer KernEinwilligung · Freigabe
Status · Nachweis
Herkunft · Zuordnung
  • Immobilien
  • Recruiting
  • Finanzierung
  • Strom – Gas · Solar
  • Renovierung
  • Event

Geschützt durch ein eingetragenes Gebrauchsmuster und zwei Patentanmeldungen. Kern-IP sowie System- und Prozesshoheit bleiben bei MARKTOR in Europa.

Fragen & Antworten

Kurz erklärt.

Was unterscheidet MARKTOR von einer Lead-Plattform?

MARKTOR ersetzt die alleinige Abhängigkeit vom gegenseitigen Vertrauen durch technisch kontrollierte Abläufe, verbindliche Prozessregeln und überprüfbare Nachweise. Auch nach der Datenübergabe bleibt der Geschäftsprozess nachvollziehbar.

Was bedeutet „neutral“?

Die Kontrollfunktion ist organisatorisch und wirtschaftlich von der Fachleistung getrennt. Sie liegt in einer eigenen Gesellschaft, der RS Gatekeeper UG (haftungsbeschränkt), und besitzt eine separate, vorgangsbezogene Vergütungslogik. Beratung und Vertrag bleiben beim zuständigen Partner.

Wie wird Datenschutz berücksichtigt?

Die Architektur von MARKTOR ist DSGVO-konform aufgebaut. Zustimmung, Zweckbindung, Verschlüsselung und begrenzte Zugriffe gehören zum Ablauf. Die neutrale Gatekeeper-Infrastruktur kontrolliert Berechtigungen, Freigaben und Nachweise, ohne die personenbezogenen Klartextdaten verarbeiten zu müssen. Die Umsetzung wird je Anwendung geprüft.

Wie wird ein Abschluss bestätigt?

Durch die Doppelbestätigung des definierten wirtschaftlichen Erfolgs durch getrennte Vertrauensbereiche. Damit wird die wirtschaftliche Erfolgszuordnung nicht allein von den Angaben eines einzelnen Geschäftspartners abhängig gemacht.

Übernimmt MARKTOR die Fachberatung?

Nein. Fachberatung, Vertragsabschluss und Leistungserbringung bleiben beim zuständigen Fachunternehmen. Im Versicherungsumfeld geht es ausschließlich um B2B-Verbindungen, keine Versicherungsberatung oder -vermittlung.

Für wen ist MARKTOR gedacht?

Für Makler, Verkäufer und Fachberater, die während ihrer Kundengespräche weitere Wünsche und Bedürfnisse erkennen – und für Fachunternehmen, die neue Kunden gewinnen und ihren Aufwand für die Kundengewinnung reduzieren möchten.

Was ist schon gegründet – was ist geplant?

Gegründet sind die MARKTOR UG (haftungsbeschränkt) und die RS Gatekeeper UG (haftungsbeschränkt). Geplant sind die MARKTOR B2B Holding, die B2B Cooperation, MARKTOR Tools, die Branchenfirmen und die Gesellschaft in Polen.

Wie können sich Investoren beteiligen?

Investoren beteiligen sich mit bis zu 24,9 % an der jeweiligen Branchenfirma und übernehmen dort Pflichten im Betrieb. An der RS Gatekeeper, an MARKTOR Tools, an der Software und an den Schutzrechten sind sie nicht beteiligt – so bleibt die Kontrollstelle neutral. Sprechen Sie uns gern an.

Wie weit ist MARKTOR?

MARKTOR befindet sich in Entwicklung. Die MARKTOR UG und die RS Gatekeeper UG sind gegründet, die Gesamtarchitektur ist ausgearbeitet und ein technischer MVP-Kern ist vorhanden. Aktuell bereiten wir die nächsten Entwicklungs- und Pilotphasen vor.